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Pommern | Deutsche Schalmeien | Barockoboen
Oboen der Klassik/Frühromantik | Hochromantische Oboen

Pommern

Die Oboengruppe präsentiert sich in der Vergangenheit mit einer großen Vielfalt. Das Renaissance-Ensemble bekommt durch den Einsatz von Pommern eine klare "Doppelrohr-Kontur". Pommern als herausstehendes Instrument oder als Klangregister, besonders in Verbindung mit Posaunen, bilden eine der wesentlichen Klangstrukturen in der Renaissancemusik. Wie die Dulziane sind sie für diese Zeit unentbehrlich. Die historischen Vorbilder sind relativ häufig erhalten - teils sehr gute, aber auch viele zu grobe, unattraktive Instrumente.

Wir bauen Pommern, die sich bequem über zwei Oktaven spielen und in der Stimmung keine Probleme machen! Stimmung a = 440 Hz

Unsere Modelle sind:

Die Korpusse unserer Pommern sind aus Ahornholz gefertigt.

Deutsche Schalmeien (a = 440 Hz / 465 Hz)

(Abbildungen nicht maßstabsgetreu!)

Wohl aus höfischen Pommern entstanden, konnten sich die Deutschen Schalmeien wegen ihrer Beweglichkeit und ihren anpassungsfähigen, angenehmen Klangeigenschaften bis in die ersten Jahrzehnte des 18. Jahrhunderts halten. Die deutsche Militärmusik haben sie zur besten ihrer Zeit gemacht. In der Harmoniemusik, besonders der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts, sind sie unentbehrlich.

 

Wir bauen folgende deutsche Schalmeien (jeweils in 440 oder 465 Hz):

Die Korpusse unserer deutschen Schalmeien sind aus Ahornholz gefertigt.

Kombiniert mit einem Baßdulzian bilden die deutschen Schalmeien ein ideales Ensemble.


Barockoboen

(Abbildungen nicht maßstabsgetreu!)

 

(Abbildungen nicht maßstabsgetreu!)

Unser häufigstes Modell ist ein französisches Instrument mit 3 Klappen (2 x Es; 1 x C) im Stimmton a = 415 Hz. Bei dieser Oboe (aus unserem Besitz) von etwa 1700 ist die Signatur nur noch in Andeutungen vorhanden. Wir wissen also nicht, wie berühmt der Erbauer vielleicht war, aber er hat ein vorzügliches Instrument gebaut - deshalb haben wir es für unsere bevorzugte Kopie gewählt.

 

Daneben bauen wir ein etwas späteres, sehr schlankes Instrument von Scherer in a = 440 Hz.

Die Korpusse unserer Barockoboen sind aus Buchsbaumholz gefertigt.

Das Vorbild für eine Oboe d'amore ist ein Instrument von Oberlender.

 

Oboe d'amore nach Oberlender

 

Oboe d'amore nach J. Dotzell (Süddeutschland) –
frühes 18. Jahrhundert in 415 (original) oder 440 Hz

Korpus aus Buchsbaum (optional: Ringe aus Kunstelfenbein), 2 oder 3 Klappen aus Messing (415 Hz),
2 Klappen aus Messing (440 Hz)

 

Barockoboe nach Scherer, Butzbach in 440 Hz –
1. Hälfte 18. Jahrhundert

Korpus aus Buchsbaum (optional: Ringe aus Kunstelfenbein), 2 Klappen aus Messing (Es und C)

 

Barockoboe nach Scherer, Butzbach in 415 Hz –
1. Hälfte 18. Jahrhundert

Korpus aus Buchsbaum (optional: Ringe aus Kunstelfenbein), 2 oder 3 Klappen aus Messing
(2 Es-Klappen und C)

 

Barocke Taille in F nach R. Haka,
Amsterdam in 415 Hz – um 1700

Korpus aus Buchsbaum mit 3 Klappen aus Messing (typisches Altinstrument des Barock) –
Länge: 84 cm

 

Barocke Tenoroboe in C nach J. C. Denner,
Nürnberg in 415 Hz

Korpus aus Bergahorn mit 2 Klappen aus Messing –
Länge: 98,5 cm

 


Oboen der Klassik/Frühromantik

(Abbildungen nicht maßstabsgetreu!)

 

Ein typisches Modell der klassischen Oboe ist eine Kopie nach Grundmann mit 2 Klappen in a = 430 Hz. Als Instrument in a = 440 Hz wählten wir eine Oboe von Lempp, Wien. Für die Frühromantik kopieren wir eine 8-Klappen-Oboe in a = 430 Hz von Schuster mit dunklem, runden Klang. Auch andere Modelle werden von uns kopiert - dies aber nach Absprache.

 

Klassische Oboe nach F. G. A. Kirst, Potsdam in 430 Hz
Korpus aus Buchsbaum (optional: Ringe aus Kunstelfenbein), 3 Klappen aus Messing:
C, Es und originale Cis-Klappe

 

Klassisches Englischhorn in F nach Lempp, Wien in 430 Hz
Korpus aus Buchsbaum mit 2 Klappen aus Messing –
Länge: 82,5 cm

 

 


Hochromantische Oboen

(Abbildungen nicht maßstabsgetreu!)

 

 

Oboe der Romantik nach C. T. Golde,
Dresden in 440 Hz, vor 1850

Korpus aus Buchsbaum (optional: Ringe aus Kunstelfenbein), 11 Klappen aus Messing (poliert), frühere Golde-Bohrungsvariante

 

Oboe der Hochromantik nach C. T. Golde,
Dresden in 440 Hz, nach 1850

Korpus aus Buchsbaum (optional: Ringe aus Kunstelfenbein), 13 Klappen versilbert in Säulchenlagerung, spätere Golde-Bohrungsvariante

 

Die Golde-Oboe (11 - 14 Klappen) im Stimmton a = 440 Hz ist ein ideales Instrument für das romantische Orchester und Ensemble.

 

Immer häufiger werden von Oboisten für die Musik des späteren 19. Jahrhunderts Wiener Oboen eingesetzt, die den spätromantischen Oboen klanglich weitgehend entsprechen.

 

Wir bauen diese Oboen in der Wiener Griffweise (Modell W 1), die der Griffweise der Golde-Oboen weitgehend entspricht.

 

Außerdem bauen wir sie auch mit einer französischen Ringklappenmechanik (Modell W 2), so daß der moderne Oboist ohne Probleme umsteigen kann.

 

Diese Instrumente sind außerdem äußerst gut für den kammermusikalischen Einsatz geeignet.